Literatur über EDGAR ENDE
Das künstlerische Werk Edgar Endes passt in keine der Schubladen, die die Kunstgeschichte parat hält. So hatte die Kunstkritik seit jeher ihre Probleme mit der Rezeption dieser sehr eigenständigen Kunst. Dies änderte sich erst grundlegend in den vergangenen 15 Jahren: Im Zuge einer intensiven kunsthistorischen Auseinandersetzung mit Edgar Ende wurde sein Werk als eine herausragende Leistung des 20. Jahrhunderts gewürdigt und ihm der kunsthistorische Rang zuerkannt, der ihm gebührt. Ausdruck dieser Entwicklung ist nicht zuletzt die steigende Zahl von Publikationen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit seinem Oeuvre auseinandersetzt.

Dieses Buch, herausgegeben von Volker Kinnius, gibt einen Überblick über die frühen Gemälde Edgar Endes. Inmitten dieser Bilder der 20er/30er Jahre war der Sohn Michael zwischen seinem 2. und 11. Lebensjahr herangewachsen. Aus den kindlich geprägten Eindrücken entstand 20 Jahre später die Literatur, die die internationale Lesewelt mit "Jim Knopf", "Momo", der "Unendlichen Geschichte" oder dem "Wunschpunsch" kennen lernte.

Mit Beiträgen von Volker Kinnius, Wieland Schmied, Andrea Wandschneider, Hugo Sieker (1928), Franz Roh (1933), H. Eßwein (1934), Peter Breuer (1937), Friedhelm Kemp (1938)

sowie dem autobiographischen Bericht Edgar Endes aus dem Jahre 1948.

Erschienen im Kerber Verlag, Bielefeld 1998
ISBN: 3-933040-08-6


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